28.10.2026

Hitzesommer und die Folgen

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Wie passen wir unsere Städte an den Klimawandel an?

28.10.2026
19 Uhr, Evangelische Akademie

Der Sommer 2026 war in Deutschland der zweitwärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. 44 heiße Tage gab es von Juni bis August in Frankfurt, in den Sommern zwischen 1961 und 1990 waren es im Schnitt nur elf. Seit Jahren steigen die durchschnittlichen Temperaturen, der Klimawandel macht sich vor allem in den dicht bebauten steinernen Städten immer stärker bemerkbar. Wie kann es gelingen, das Leben auch an heißen Tagen erträglicher zu machen und besonders gefährdete Gruppen zu schützen? Ideen dafür gibt es viele: Plätze entsiegeln, schattenspendende Bäume pflanzen, Wasser in die Städte bringen, Fassaden begrünen – und neue Quartiere so planen, dass sie gut für ein Leben mit klimatischen Extremen wie Hitze und Starkregen vorbereitet sind.

Wie das in der Praxis gelingen kann, ist Gegenstand unserer Diskussion: Dieter von Lüpke, langjähriger Leiter des Frankfurter Stadtplanungsamts, beleuchtet die historische Entwicklung stadtplanerischer Konzepte zwischen den Idealen der steinernen und der durchgrünten Stadt. Anschließend diskutieren Prof. Dr. Marcus Gwechenberger, Dezernent für Planen, Wohnen und Personal der Stadt Frankfurt, Mane Stelzer von der Initiative MainWäldchen, die sich für eine Begrünung mit sogenannten Tiny Forests einsetzt, der Architekt und Stadtplaner Jens Jakob Happ und der Landschaftsarchitekt Johannes Cox, Mitglied des Städtebaubeirats der Stadt Frankfurt. Es moderiert KKF-Vorstandsmitglied Günter Murr.

 

MITTWOCH, 28. OKTOBER, 19 UHR
Evangelische Akademie
Römerberg 9, 60311 Frankfurt