„Multispezies Members Club“ im Museum Giersch
28.05.2026
18 Uhr, Museum Giersch der Goethe-Universität
Seit 2008 wird alle zwei Jahre die Bezeichnung „World Design Capital“ an Städte vergeben, die ein überzeugendes Konzept für eine nachhaltige Verbesserung der sozialen, kulturellen, ökonomischen und ökologischen Lebensbedingungen entwickelt haben. 2026 trägt Frankfurt den Titel, und auch das MGGU beteiligt sich mit einem Ausstellungsprojekt. Der „Multispezies Members Club“ entwirft ein zukunftsweisendes Modell des Zusammenlebens: eine inklusive Allianz, in der Menschen, Tiere, Pflanzen und Maschinen als gleichberechtigte Mitglieder agieren. Im Mittelpunkt stehen Fürsorge, Kooperation und Teilhabe. Dabei ist die Ausstellung als Experiment zu verstehen. Einerseits zeigt sie, wie Technologie Kommunikation zwischen unterschiedlichen Spezies ermöglichen und demokratische Teilhabe neu gedacht werden kann, weg vom rein menschenzentrierten Weltbild. Zugleich bleibt sie kritisch und macht klar, dass (auch) Technologie nicht neutral ist. Vielmehr verbraucht sie Ressourcen – und das oftmals in großem Umfang –, kann Machtverhältnisse verstärken und stößt dort an Grenzen, wo natürliche Systeme in ihrer Komplexität nicht reproduzierbar sind. Zentrales Werk der Ausstellung, die die 493. Kleine Gruppe zur Diskussion anregen soll, ist die eigens entstandene Installation „Garden Protocol“ des in Berlin lebenden Künstlers Andreas Greiner.
DONNERSTAG, 28. MAI, 18 UHR
Museum Giersch der Goethe-Universität
Schaumainkai 83, 60596 Frankfurt
Führung Claudia Knöpfel
Dauer etwa 1 Stunde, max. 20 Teilnehmer
Anmeldung beim KKF bis 27. Mai
Führung nur für KKF-Mitglieder
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