Fotografisches Archiv von Ursula Edelmann
29.02.2026
18.30 Uhr, Ursula Edelmann Archiv c/o PanGallery
Die Fotografin Ursula Edelmann, gebürtig aus Berlin, ab 1949 in Frankfurt ansässig, dokumentiert die kriegszerstörte Stadt und hält als Chronistin deren Wiederaufbau fest. Nach anfänglichen Aufnahmen ohne Auftrag fotografiert sie ab 1955 für das städtische Hochbauamt die laufenden Bauprojekte, vom Wohnungsbauprogramm über Gebäude für die Versorgung wie Großmarkthalle, Schlachthof und Feuerwehr bis zu Schulen und Freizeiteinrichtungen. In den folgenden Jahrzehnten begleitet sie den stetigen Wandel in ihrer Wahlheimat im Bild. Ihre detailgenauen Architekturfotografien sowie Kunstdokumentationen für Frankfurter Museen machen sie über die Grenzen der Stadt hinaus bekannt. Als Schülerin des Fotografen Max Baur sind eindeutige Lichtsetzung und feinste Grauabstufungen zentrale Elemente für Edelmann. Ihre Fotografien zeichnen sich durch einen versierten Blick, eine sachliche Bildsprache sowie handwerkliche Perfektion aus. 2025 ist das Ursula Edelmann Archiv ins Leben gerufen worden, das zum Ziel hat, ihren fotografischen Nachlass zu bewahren und zu pflegen. Zur Würdigung der Künstlerin im Jahr ihres 100. Geburtstags zeigt das Archiv „Ursula Edelmann 100 – Eine fotografische Retrospektive“. Neben dem Besuch der Ausstellung erhält die 487. Kleine Gruppe nähere Einblicke in Archiv und Werk durch den Mitinitiator Rudi Feuser.
DONNERSTAG, 26. FEBRUAR, 18.30 UHR
Ursula Edelmann Archiv c/o PanGallery
Bernusstraße 18, 60487 Frankfurt
Führung Rudi Feuser
Dauer etwa 1,5 Stunden, max. 20 Teilnehmer
Anmeldung beim KKF bis 25. Februar
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