Was bedeutet heute christliches Leben in Frankfurt?
23.11.2026
19 Uhr, Evangelische Akademie
Den Kirchen laufen die Mitglieder weg, die Gründe sind bekannt: die Missbrauchsskandale, die schleppende Aufarbeitung, das verlorene Vertrauen, die obligatorische Kirchensteuer und die schwindende Bedeutung der Kirche als Institution. Vieles scheint die Entwicklung nicht mehr aufzuhalten, zumal sich immer mehr Menschen ihren Glauben fernab des Evangeliums zusammenbasteln. Geschätzt werden die Kirchen noch für ihren sozialen Einsatz. Wie sieht das christliche Leben in einer internationalen Stadt wie Frankfurt heute aus? Was tun ihre Kirchen, um wieder für mehr Menschen attraktiv zu sein? Vor allem für die Jugend? Hat die Kirche weniger Mitglieder, hat sie weniger Geld, was auch in Frankfurt bedeutet, dass sich Gemeinden zusammenschließen, es weniger Gottesdienste gibt und weniger Personal. Und vor dem Dom wimmelt es sonntags vor Menschen, vor allem nach der Messe der kroatischen Gemeinde. Die Kirche der Zukunft – wie sieht sie also aus? Wie die „Tiny Church“ in Niederrad?
Fragen wie diese diskutiert ein prominent besetztes Podium: Christiane Moser-Eggs, Leiterin der katholischen Stadtkirche, Holger Kamlah, evangelischer Stadtdekan von Frankfurt und Offenbach, George Kurumthottikal, Projektreferent der Tiny Church in Niederrad, und Arnd Schomerus, Geschäftsführer der Jugend-Kultur-Kirche Sankt Peter. Es moderiert Bernhard Biener von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
MONTAG, 23. NOVEMBER, 19 UHR
Evangelische Akademie
Römerberg 9, 60311 Frankfurt
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