16.09.2026

Verborgener Skulpturenschatz mitten in der Stadt

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Die Nischenfiguren am Historischen Museum

16.09.2026
17 Uhr, Historisches Museum Frankfurt  

Inzwischen steht er schon beinahe zehn Jahre und ist gar nicht mehr neu: der Neubau des Historischen Museums Frankfurt. Dessen Sandsteinfassade sollte sich besser in die Bebauung des Römerbergs einfügen als der vorige Sichtbetonklotz – was gelungen ist. Gesteigert wird die Attraktivität durch an der Südfassade in Nischen aufgestellte Gartenfiguren, schmückendes Element, Reminiszenz an die Geschichte der Stadt und Vorgeschmack auf die Entdeckungen im Inneren des Museums gleichermaßen. (Siehe dazu auch die Empfehlung auf Seite 3 und 4.) So ergibt sich zusammen mit dem großzügigen Podest des Platzes, von eiligen Passanten oft unzureichend gewürdigt, ein stimmiges Gesamtbild. Die Skulpturen sind nach ihrer Herkunft aus unterschiedlichen Gärten angeordnet. Im Westen etwa beginnt die Reihe mit vier weiblichen Verkörperungen der schönen Künste, die von ihrem grünen Refugium in Rödelheim an die Zeil wanderten, von dort in die Forsthausstraße und schließlich in einem Garten in den Wallanlagen standen, bevor sie 1955 ins Historische Museum kamen. Die 500. Kleine Gruppe kann sich bei einer Führung vom fast mediterran anmutenden Flair des Ortes überzeugen. Wer möchte kommt bereits um 15.30 Uhr ins „Café Frankfurt“ im Innenhof des Museums zu einer kleinen Stärkung.

 

MITTWOCH, 16. SEPTEMBER, 17 UHR
Historisches Museum Frankfurt
Saalhof 1, 60311 Frankfurt
Treffpunkt Vorplatz des Museums
Führung Sabine Mannel
Dauer 1,5 Stunden, max. 25 Teilnehmer
Davor: 15.30 Uhr Treffen im Museumscafé
Anmeldung beim KKF bis 15. September
Führung nur für KKF-Mitglieder